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Regeneration

Muskelkater: trainieren oder aussetzen?

Der Schmerz ist keine Leistungsmessung. Wann Bewegung hilft und wann sie schadet.

10 Min. Lesezeit

Muskelkater entsteht durch feine Risse in den Muskelfasern, nicht durch Milchsäure. Deshalb hilft weder Dehnen davor noch Auslaufen danach, ihn zu verhindern.

Trainieren ist erlaubt, hart trainieren nicht

Leichte Bewegung fördert die Durchblutung und verkürzt die Beschwerden. Eine schwere Einheit für dieselbe Muskelgruppe verlängert sie dagegen und erhöht das Verletzungsrisiko, weil die Kraftentwicklung messbar eingeschränkt ist. Andere Muskelgruppen können normal belastet werden.

Wann es kein Muskelkater mehr ist

  • Der Schmerz kam während der Übung, nicht am Tag danach.
  • Er sitzt in einem Gelenk statt im Muskelbauch.
  • Er hält länger als fünf Tage an.
  • Der Urin verfärbt sich dunkel — dann sofort ärztlich abklären.

Der letzte Punkt ist selten, aber ernst. Er tritt nach extremer, ungewohnter Belastung auf und gehört nicht abgewartet.

Im Zweifel sprechen Sie einen von uns auf der Fläche an. Wir schauen uns die Ausführung an — meistens steckt dort die Ursache.